Mit guten Fotos lassen sich Immobilien nicht nur schneller, sondern auch effizienter vermarkten. Aussagekräftige Fotos schaffen nämlich nicht nur ein sofortiges Wohngefühl, sondern sorgen bei Interessenten für deutlich höhere Kauf- oder Mietbereitschaft. Besonders auf die Ausleuchtung der Fotos sollte aus diesem Grund besonderen Wert gelegt werden. Bilder die unscharf, verwackelt oder zu dunkel sind, verzerren nämlich nicht nur die Perspektive, sondern wirken unfreundlich und negativ. Aus diesem Grund sollte man bei der Fotografie von Immobilien besonderen Wert auf eine Qualitativ hochwertige Kamera und die richtige Beleuchtung legen.

Die Immobilie muß ins rechte Licht gerückt werden


Wenn es draußen hell ist, hat man die beste Zeit zum fotografieren. Besonders in den Morgenstunden ist das Licht sehr intensiv. Anderes ist das bei den Innenräumen einer Wohnung oder eines Hauses. Hier ist Schatten ein vorteilhafter Partner. Scheint nämlich die Sonne ungehindert durch die Fenster, werden die Bilder überbelichtet. Ein Rollo oder ein Vorhang können in diesem Fall schnell Abhilfe schaffen.



Bei den Außenaufnahmen ist wiederum Gegenlicht viel zu dunkel. Über eine Blende an der Kamera sollte hier unbedingt auf den passenden Belichtungswert geachtet werden. Hier kann die Lichtmenge mechanisch reguliert werden. Bei Smartphones funktioniert das System auch ganz gut. Hier kann man die Immobilie nämlich durch antippen fokussieren, um den ausgewählten Bildbereich anschließend schärfer und heller werden zu lassen. Bekannte Immobilienmakler, wie die in den USA ansässige Firma Austin Condos - The W Sales Agents setzen deshalb auf professionelle Fotografen. Doch auch für semiprofessionelle Fotografen gibt es einige Tipps, die hochwertige Fotos entstehen lassen.

Ungünstige Immobilienfotos entstehen auch, wenn der Himmel stark bewölkt ist. Hier erzielt das Bild eine ähnliche Dunkelheit, als wenn man in einem Fensterlosen Raum fotografieren möchte. Hier kann man mit einer Ringleuchte für mehr Licht sorgen. Hierbei sollte man jedoch vorsichtig sein, denn es kann nicht nur sehr schnell zu Schlagschatten, sondern auch zu einer Überbelichtung kommen.

In diesem Fall sollte man das Foto lieber zu dunkel machen und es im Anschluß am Computer aufhellen.

Bilder einer Nachbearbeitung zu unterziehen ist übrigens völlig legitim, und kann so einige Fotos retten, die sonst nicht hätten verwendet werden können. Optimiert werden können nämlich in diesem Fall eine Menge Punkte:

  1. Die Helligkeit kann reguliert werden
  2. Die Beleuchtung ist optimierter
  3. Kontraste können reduziert oder verstärkt werden
  4. Farbeinstellungen können verbessert werden
  5. Der geeignete Bildausschnitt lässt sich perfekt zuschneiden

Warme Farben und genügend Helligkeit lassen Bilder gleich viel freundlicher wirken. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass man nach dem bearbeiten immer noch ein harmonisches Bildverhältnis erhält.

Die richtige Perspektive ist entscheidend


Gerade bei Innenaufnahmen ist nicht nur die Beleuchtung, sondern auch die Perspektive für ein gutes Bild besonders wichtig. Hier soll am besten der ganze Raum gezeigt werden, der natürlich nicht auf ein einziges Bild passt. Einfach wird es hier, wenn man sich für eine Profi Kamera entscheidet. Mit dem Weitwinkelobjektiv kann man nämlich besonders viel Fläche perfekt in Szene setzen.



Da jedoch beim Thema Immobilienfotografie viel über Smartphone fotografiert wird, sollte man einen Fehler unbedingt vermeiden: niemals sollte die Kamera gekippt werden. Dadurch verzerrt sich nämlich nicht nur die Perspektive, sondern auch die Wandlinien laufen nun streng aufeinander. Ähnlich verzerrt wirken die Bilder, wenn man sich dabei auf eine Leiter stellt. Auch davon ist unbedingt abzuraten. Perfekt ist der Winkel aus einem Meter Höhe. Hier kann man entweder das Smartphone tiefer halten oder einfach etwas in die Knie gehen und gerade fotografieren. Aus dieser Perspektive sollte der Raum aus allen Ecken abfotografiert werden.

In der Ruhe liegt die Kraft


Gute Fotos brauchen Zeit. Das ist besonders bei der Immobilienfotografie der Fall. Man sollte sich nämlich nicht nur für den passenden Lichteinfall Zeit nehmen, sondern auch aus möglichst vielen, verschiedenen Winkeln fotografieren. Mit genügend Zeit schafft man sich nämlich nicht nur ein gewisses Raumgefühl, sondern kann auch ein Gefühl für die Immobilie selbst entwickeln. Ziel der Fotos sollte es doch schließlich sein, dass sich Betrachter der Bilder wohlfühlen und sich anschließend für die Immobilie entscheiden.


Hier noch ein Portrait eines bekannten deutschen Fotografen: http://www.fr.de/frankfurt/fotograf-in-frankfurt-faszination-skyline-a-1039883